Letzter Tortentag in diesem Jahr

Der Verkauf geht weiter, das Bistro schließt: Alle Genießer und Liebhaber von Torten, Kaffee und Kuchen aufgepasst – heute findet der letzte Tortentag im laufenden Jahr bei Nortex statt! Das nächste Ereignis dieser Art ist erst im neuen Jahr vorgesehen. Die gute Nachricht: Der Verkauf von hochwertiger Markenbekleidung läuft wie gewohnt weiter. Letzter Tortentag in diesem Jahr weiterlesen

Beste Buchtipps für den Herbst

Spannende Krimis, detaillierte Sachbücher, interessante Biografien und lesenswerte Kinderbücher: Mit dem Tag der Bibliotheken am heutigen 24. Oktober startet Nortex eine Reihe mit Buchtipps – von Schleswig-Holsteins erfahrenen Büchereifachleuten für Jedermann.

Schleswig-Holstein. Haben Sie’s gewusst? Heute ist der „Tag der Bibliotheken“! Der Zweck: Mit der Widmung des Tages sollen Aufmerksamkeit und Interesse der Gesellschaft auf die zahlreichen Bibliotheken und Büchereien in ganz Deutschland gelenkt werden.

Der Tag wird jährlich am 24. Oktober begangen – in Schleswig-Holstein betrifft das laut Büchereiverband 154 öffentliche Büchereien und Fahrbüchereien. Deren Leiter und Angestellte heißen alle Menschen willkommen, die sich für die Angebote rund um Bücher, Spiele, CD’s, DVD’s und viele Medien mehr interessieren.

Wertvolle Buchtipps von Profis für Jedermann

Nortex hat unter den Leitern und Angestellten etlicher Bibliotheken landesweit eine Umfrage gestellt – welche Buchtipps können die von Berufs wegen geübten Leserinnen und Leser aus den  Büchereien von Flensburg bis Lübeck und Husum bis Elmshorn an die Schleswig-Holsteiner weitergeben? Im losen Rhythmus werden wir die Antworten dazu in den kommenden Wochen hier im Nortex-Journal und in der App veröffentlichen – freuen Sie sich auf die spannenden und wertvollen Tipps der Fachleute!

Dr. Klaus Fahrner leitet die Stadtbücherei Neumünster. Foto: privat

Den Beginn macht Dr. Klaus Fahrner, Leiter der Stadtbücherei Neumünster: „Wie es der Zufall so will, las ich am letzten Wochenende die neue Lagerfeld-Biografie von Alfons Kaiser, und zwar mit großem Vergnügen!“, so Fahrner. Bekanntlich verbrachte Karl Lagerfeld in Bad Bramstedt seine Kindheit und einen Teil seiner Jugend – und nicht zuletzt mit Blick auf die Mode-Branche schlägt der Bücher-Experte diese Neuerscheinung als Buchtipp vor.

Alfons Kaiser:
Karl Lagerfeld : eine Deutscher in Paris
Biographie
Verlag C. H. Beck, 2020, 382 Seiten, 26 Euro

„Der in Bad Bramstedt aufgewachsene Karl Lagerfeld (1933-2019) war zweifellos eine der prägenden Modedesigner des 20. Jahrhunderts, ungewöhnlich genug für einen Deutschen. Der langjährige FAZ-Redakteur Dr. Alfons Kaiser, dort unter anderem verantwortlich für die internationale Modeszene, kannte Lagerfeld über viele Jahre aus der Nähe und konnte ihn als Karikaturisten für das FAZ-Magazin gewinnen. Er schildert das erstaunliche Leben des Modemachers von seiner Geburt an, indem er mit dem Werdegang seiner Eltern beginnt, die als Inhaber der „Glücksklee“-Werke zu Wohlstand gekommen waren.

Kaiser findet genau die richtige Schreibdistanz zu seinem Helden, dessen virtuosen Umgang mit den Massenmedien er als Methode beschreibt, die intime Persönlichkeit vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Lagerfeld, der im formalen Sinn niemals einen Schul- oder gar Ausbildungsabschluss erlangte, erscheint vor dem Leser als Designer mit fanatischem Fleiß und Ehrgeiz, von äußerster literarischer Bildung und Disziplin. Die Biografie ist in einem unprätentiösen, fast plaudernden Stil geschrieben, liest sich süffig und phasenweise sogar spannend. Ein perfektes Buch also für ein kaltes Winterwochenende mit Glühwein!“

Kurz-Info: Der Tag der Bibliotheken

Der Tag der Bibliotheken findet seit 1995 stets am 24. Oktober eines Jahres statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Er lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland und macht auf ihr umfangreiches Angebot neugierig. In vielen Bibliotheken wird seit Einführung des Tages der Bibliotheken mit den verschiedensten Veranstaltungen auf die vielfältigen Leistungen der Bibliotheken als unverzichtbare Kultur- und Bildungseinrichtungen hingewiesen.

Der Deutsche Bibliotheksverband verleiht am Tag der Bibliotheken gemeinsam mit der Telekom Stiftung den Preis „Bibliothek des Jahres“. 2019 wurde die Auszeichnung an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin verliehen.

Eine Landwirtin in Potsdam

Zum Tag der Deutschen Einheit reist Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther mit einer kleinen Bürgerdelegation nach Potsdam – unter ihnen auch Kathrin Rehders: Die junge Bauernhofpädagogin wünscht sich mehr gesellschaftlichen Rückhalt für die Landwirtschaft. Eine Landwirtin in Potsdam weiterlesen

125 Jahre NOK

Es ist ein blaues Band, das quer durch Schleswig-Holstein führt und dabei zwei Meere miteinander verbindet: der Nord-Ostsee-Kanal, kurz NOK. Er gilt als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt – heute vor 125 Jahren wurde das Jahrhundertbauwerk von Kaiser Wilhelm II. eröffnet. 125 Jahre NOK weiterlesen

Benimm ist stets gefragt

Lübeck. Was ist eigentlich gutes Benehmen? Wann bin ich höflich – und was tun, wenn ich mir in einer privaten oder beruflichen Situation plötzlich unsicher darüber bin? Darauf weiß Marlies Smits zu antworten: Gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard unterstützt die „Benehmensberaterin“ Menschen dabei, ihre Umgangsformen zu verbessern. Im Interview gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit. Benimm ist stets gefragt weiterlesen

Hier brennt die Biike

Schleswig-Holstein. Es sollte böse Geister vertreiben und die neue Saat schützen: Schon vor vielen Jahrhunderten wurde das „Biike-Brennen“ als heidnischer Brauch gefeiert. Der hat sich, etwas abgewandelt, bis heute erhalten: Immer am 21. Februar steckt man dann große Holzhaufen an, trinkt Punsch, singt und klönt dazu.

Vor allem an der Nordseeküste, auf Sylt, Föhr und Amrum brennen die „Biiken“, inzwischen feiern auch Gemeinden an der Ostsee und im Binnenland mit. Das Bild von Sönke Rahn zeigt das Feuer in Wassersleben bei Flensburg.

Das friesische „Biike“ bedeutet übrigens Seezeichen: Damit einher geht die Legende, der Brauch sei einst ein feuriger Abschiedsgruß gewesen – gerichtet an die Fischer, Handelsfahrer und Walfänger, die nach der Winterpause wieder in See stachen.

Aufgrund der jüngsten Hochwasser und Stürme wurden allerdings bereits an mehreren Orten an der Nordseeküste die Biike-Feuer abgesagt – so etwa in St. Peter-Ording, Wyk auf Föhr, Schobüll und Arlewatt.

In Tönning findet das traditionsreiche Ereignis „Lange Nacht der Biike“ hingegen am 21. Februar statt: ab 17 Uhr gibt es freien Eintritt in das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum, im Anschluss ist ein Fackelumzug geplant, um 18.15 Uhr soll schließlich die Biike entzündet werden.

Auch weiter nördlich wird die Sylter Küste aufleuchten, wenn zahlreiche Biike-Feuer entzündet werden. Beispielsweise finden ein Fackelumzug und das Biikefeuer in Rantum wie gewohnt statt: Um 18 Uhr startet ein Marsch zum Biikeumzug am Kurhaus Rantum, um etwa 18.20 Uhr wird dann die Biike am Standort „Am Sandwall“ angezündet.

Einen Tag später, am 22. Februar, ist ein „Strandfeuer à la Biikebrennen“ am Nordstrand in Grömitz vorgesehen, es soll direkt vor dem „Falkenthal Seafood“ stattfinden.

Reste-Tage bei Nortex

Passende Kleidung am 7. und 8. Februar bei NORTEX bis zu 70 Prozent reduziert

Neumünster. Was denn nun? Macht der Winter endgültig Pause – oder kommt er noch einmal mit Schnee und Eis zurück? Das bleibt erst einmal ungewiss. Aber eins ist sicher: Wer hochwertige Kleidung für die Übergangszeit kaufen will, kann ab sofort im Winterschlussverkauf bei NORTEX kräftig sparen!

Denn das Modehaus bietet im WSV passende Kleidung für die kalte Jahreszeit zu Schnäppchen-Preisen an: Die Reste-Tage starten am 7. Februar, an dem Tag ist von 8 bis 20 Uhr, am 8. Februar ist von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet. Viele Bekleidungsstücke namhafter Markenhersteller sind dann bis zu 70 Prozent reduziert! NORTEX räumt das Lager auf, der Platz wird für die bevorstehende Frühlingskollektion gebraucht.

Andy Grabowski, Verkaufsleiter bei NORTEX: „Wir bieten Jacken beispielsweise der Marke Pierre Cardin sowie zahlreiche hochwertige Anzüge von Digel und Roy Robson stark herabgesetzt an.“

Auch in der Damenoberbekleidung sind tausende Einzelteile aus der Winterware bis zu 70 Prozent reduziert; zum Beispiel hochwertig verarbeitete Jacken von Fuchs Schmitt und Gil Bret, ebenso elegante Blazer von Bauer und Gerry Weber. Also, Chance nutzen, bei NORTEX einkaufen und danach entspannt und warm eingepackt die kalte Jahreszeit genießen!

Übrigens – wer morgens erst einmal Kräfte sammeln möchte fürs Shoppen, ist bei Nortex genau richtig: Das Café-Bistro bietet am Freitag ab 8 Uhr ein Frühaufsteher-Frühstück an. Ein Becher Kaffee ist dann für 1 Euro, ein halbes belegtes Brötchen ebenso für 1 Euro zu haben.

Das Modehaus Nortex finden Sie im Grünen Weg 9-11 in 24539 Neumünster. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 Uhr, Freitag von 9 bis 20 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 19 Uhr. Mehr Infos unter Tel. 04321 – 87000 und im Internet auf www.nortex.de.

Ein Leben für die Feuerwehr

Neumünster. Es ist einzigartig in Schleswig-Holstein: Seit 80 Jahren ist Hans-Heinrich Schacht Mitglied in der Feuerwehr Henstedt-Ulzburg – landesweit war keiner länger als Brandschützer im Dienst. Innenminister Grote ehrte den 96-Jährigen vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Henstedt-Ulzburg.

Den 1. September 1939 verbinden heute viele mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Für Hans-Heinrich Schacht war es jedoch der Anfang von einer Leidenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleitet hat. Um andere zu schützen und zu retten, wurde er damals Mitglied der Feuerwehr in Ulzburg und ist es bis heute. Schacht ist das einzige Mitglied in einer schleswig-holsteinischen Feuerwehr, das auf eine so lange Mitgliedschaft zurückblicken kann.

Frühes Engagement

Mit gerade einmal 16 Jahren wurde  er Mitglied der Ulzburger Feuerwehr und ist ihr seitdem treu geblieben. Der heute 96-Jährige war von 1959 bis 1974 Ortswehrführer in Ulzburg und von 1974 bis 1986 Gemeindewehrführer. Danach wurde er Mitglied der Ehrenabteilung. Zum Zeitpunkt seines Eintritts waren Henstedt, Ulzburg und Götzburg noch einzelne Gemeinden. Erst 30 Jahre später schlossen sie sich zusammen.

„Vorbild für uns alle“

Bürgermeister Stefan Bauer (v.l.), Hans-Heinrich Schacht und seine Ehefrau Greta sowie Innenminister Hans-Joachim Grote. Foto: Innenministerium

Vom Besuch Grotes wusste Schacht nichts und war dementsprechend überrascht, plötzlich den Minister vor sich zu sehen. Dieser drückte seinen Respekt für Schachts Leistungen aus und bedankte sich für dessen jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft.

„Seine Motivation war das Retten, Löschen, Bergen und Schützen. Diesen Zielen und Aufgaben ist er stets treu geblieben. Es gehörte und gehört für ihn zu seinem Leben wie selbstverständlich dazu. Ich kann gar nicht sagen, wie groß mein Respekt vor diesem Einsatz für die Gemeinschaft ist. Schacht ist ein Vorbild für uns alle und ich kann mich nur für seinen jahrzehntelangen Einsatz bedanken,“ sagte der Minister.

Die Zukunftsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sei eine der zentralen Aufgaben seiner Arbeit, erklärte Grote: „Wir sind als Innenministerium in Gesprächen mit allen Beteiligten, um ein Zukunftskonzept für die Freiwilligen Feuerwehren im Land zu entwickeln.“ Das Land habe in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht, zum Beispiel bei der Ausstattung der Feuerwehren mit der notwendigen und teilweise lebensrettenden Ausrüstung. Es ginge aber auch um gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung. Hans-Heinrich Schacht sei für ihn ein Beispiel großen Ansporns, so Grote.

Wie e-mobil ist der Norden?

Kiel. Einfach den Akku aufladen an der Stromzapfsäule: das ist  längst nicht überall im echten Norden möglich. Fehlende Infrastruktur, um E-Autos mit Energie zu versorgen, begrenzt die Reichweite. Wie steht es insgesamt um die Elektromobilität auf den Straßen hierzulande? Neun Fragen an Gerhard Hillebrand, Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein.

Herr Hillebrand, was sind die Vorteile, was die Nachteile von E-Autos im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben?

Gerhard Hillebrand: Ein Vorteil ist sicherlich, dass vergleichsweise einfach konstruierte Motoren hohe Leistung generieren. Darüber hinaus fahren sie emissionsfrei und können – zumindest in der Theorie – zuhause betankt werden. Hauptnachteile sind zurzeit sicher die relativ hohen Anschaffungspreise, die kleine Modellpalette, die geringe Reichweite und eine nicht zwingend bessere Ökobilanz als bei einem Benziner.

Aus dem ADAC-Alltag: Wie zuverlässig und sicher sind E-Autos heute?

Es fahren noch zu wenige Elektromobile auf unseren Straßen, um hier mit den Zahlen unserer Straßenwacht verlässliche Aussagen treffen zu können.

Warum rufen Fahrer von E-Autos am häufigsten den Notdienst?

Da ist es wie bei Benzinern und Dieselfahrzeugen auch: Die Nummer eins ist schon seit vielen Jahren die Batterie. Wir haben inzwischen alle Straßenwachtfahrer zu so genannten Elektrisch unterwiesenen Personen ausbilden lassen. Die können also auch Stromer.

Wie verhält sich ein E-Auto, wenn es zum Unfall kommt?

Zunächst einmal wird es stehen bleiben, wie jedes andere Auto auch. Ob es nach einem Unfall noch verkehrssicher zu fahren ist, hängt natürlich von Art und Heftigkeit des Unfalls ab.

Macht das e-mobile Fahren im Winter oder Sommer einen Unterschied?

Definitiv. Niedrige Temperaturen schwächen die Batterien und schränken so die Reichweite von E-Mobilen ein. Zudem müssen im Winter Zusatzaggregate wie Lichtanlage, Heizung oder Klima benutzt werden, was den Stromverbrauch zusätzlich erhöht.

Was sagen Sie zur geringen  Reichweite von E-Autos?

Ja, das ist ein Problem. In einer Stadt mit inzwischen gut ausgebauter Ladeinfrastruktur kann ein E-Mobil eine echte Ergänzung oder sogar Alternative sein. Auf dem Land funktioniert das vielerorts noch nicht. Hier gilt es, mit Hochdruck die Lademöglichkeiten zu optimieren.

E-Autos können auf dem NORTEX-Parkplatz am Grünen Weg 9-11 aufgeladen werden. Foto: Nortex

Ein Blick in die Zukunft: Der Echte Norden in zehn Jahren – welcher Antrieb herrscht dann auf den Straßen vor?

Ich kann es Ihnen nicht sagen. Der ADAC rät aber davon ab, alle Eier ins selbe Nest zu legen und ausschließlich auf E-Mobilität als Antrieb der Zukunft zu setzen. Zu viele Fragen sind noch ungelöst. Andere Technologien sollten ebenfalls gefördert und in ihre Erforschung investiert werden, etwa der Antrieb mit Wasserstoff. Auch werden uns Verbrennungsmotoren noch viele Jahrzehnte begleiten; hier gilt es, international nicht den Anschluss zu verlieren.

Sind Sie selbst schon einmal ein E-Auto gefahren?

Ja, ich habe natürlich bereits verschiedene E-Autos Probe gefahren. Als erstes fehlt natürlich das Motorengeräusch. Vom Handling her aber fährt sich der Stromer ganz ähnlich wie ein Verbrenner.

Wird der ADAC auf E-MobiIität umsatteln – und falls ja, wann ist das geplant?

Es ist Kernleistung des ADAC, seinen Mitgliedern bei jeder Witterung im Fall einer Panne möglichst schnell helfen zu können. Das geht zurzeit noch nur mit Fahrzeugen, die mit leistungsfähigen Verbrennungsmotoren unterwegs sind. In unserem Technikzentrum in Landsberg testen wir aber laufend, inwieweit sich die E-Mobilität in unser Flottenkonzept integrieren lässt.

Auch Nortex trägt zur E-Mobilität im echten Norden bei – mit einer Ladestation für E-Autos auf dem Parkplatz vor dem Modehaus. Mehr Infos dazu finden Sie im Internet auf www.nortex.de sowie per Telefon unter 04321-87000.

Vorfreude auf deutsch-dänisches Jubiläum

Schleswig. Für den länderübergreifenden Ausbau der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte hat Ministerpräsident Daniel Günther am Mittwoch, 8. Januar, beim Neujahrsempfang der Landesregierung auf Schloss Gottorf geworben.  „Grenzüberschreitender Austausch bringt Verständnis für andere Kulturen und Nationen. Internationale Kontakte helfen uns, die Welt besser zu verstehen“, sagte der Regierungschef vor über 200 Gästen.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand das 100-jährige Bestehen der deutsch-dänischen Grenzziehung, das 2020 in Schleswig-Holstein unter dem Motto „Gemeinsam über Grenzen“ mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird. „Wir freuen uns sehr auf dieses Jubiläumsjahr. Schloss Gottorf mit seiner historischen Bedeutung ist für den Startschuss in dieses Gedenkjahr genau der richtige Ort“, sagte Günther.

Die Landesregierung werde die vielen Begegnungen nutzen, um eine noch engere kulturelle, wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit Dänemark zu suchen. So wird der Ministerpräsident schon in dieser Woche nach Kopenhagen reisen. Dort trifft er am Freitag die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, wird von Königin Margrethe II. zu einer Privataudienz empfangen und nimmt an den offiziellen dänischen Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr teil.

„Um gute Ideen zusammenzubringen, pflegt Schleswig-Holstein seine internationalen Kontakte. Wir sind rund um die Ostsee und mit Skandinavien vernetzt, darüber hinaus auch mit vielen anderen Orten auf der Welt“, sagte Günther und begrüßte die Gäste aus dem Konsularischen Korps: „Sie sind der Beleg, dass Schleswig-Holstein fest in der internationalen Gemeinschaft verankert ist. Herzlichen Dank für dieses große Engagement.“

2019 – das Nortex-Jahr in Bildern

 

8282 Euro zum Nikolaustag

Neumünster. Wie schon in den Vorjahren unterstützt Nortex zum Nikolaustag Vereine und gemeinnützige Einrichtungen in der Stadt. In diesem Jahr sind es genau 8282 Euro, die das Modehaus vergibt – eine Summe, die sich traditionell aus dem Alter des Unternehmens ableitet. 8282 Euro zum Nikolaustag weiterlesen

Vom Praktikanten zur Legende

Artikel in zwei Teilen darüber, was einen Bad Bramstedter Schneidermeister, Karl Lagerfeld und Nortex verbindet.

Bad Bramstedt. Sie nennt ihn bis heute Karl-Otto: Sylvia Jahrke verbrachte ihre Jugendjahre mit Karl Lagerfeld auf Gut Bissenmoor. Wenn sie zurückblickt, fallen ihr viele Details aus der gemeinsamen Schulzeit, vom Leben in der Kleinstadt und zum späteren Werdegang des weltbekannten Modeschöpfers ein. Lagerfeld verstarb im Februar des Jahres, am 10. September hätte er seinen 86. Geburtstag gefeiert.

Chanel, Chloé und Fendi – der Designer führte berühmte Modehäuser zum Erfolg. Mit Zopf, hochgeschlossenem Hemdkragen und schwarzer Sonnenbrille stilisierte er sich zur Mode-Ikone. Doch bevor Lagerfeld zum erlesenen Kreis der Haute Couture zählte, war er hier im Norden zuhause: Bis in die 1950er Jahre lebte er als Jugendlicher in Bad Bramstedt.

„Sein Zeichentalent zeigte sich früh“, erinnert sich Sylvia Jahrke, die  heute im nah gelegenen Hitzhusen wohnt. Sie ging eine Klassenstufe unter Karl zur Schule, beide wohnten im Gutshaus.

„Wir waren beide Außenseiter”

Über Karl Lagerfelds Jahre in Bad Bramstedt sei schon vieles in der Presse berichtet worden – nicht alles könne sie nachvollziehen. Aber eines stimme: der junge Karl Lagerfeld sei stets etwas feiner  angezogen gewesen als die anderen Kinder. „Wir waren beide Außenseiter“, sagt die 85-Jährige.

Hier kommt Bruno Kluck ins Spiel. Der Schneidermeister war in den letzten Kriegsjahren aus Posen nach Schleswig-Holstein ge…flüchtet. In Bad Bramstedt fand seine Familie Zu…flucht – und er eine  Anstellung bei Nortex. „Nach der Währungsreform machte sich mein Vater als Maßschneider selbständig“, schildert sein Sohn Hagen Kluck. Mit Nortex-Firmengründer Richard Ohlhoff blieb er in gutem Kontakt – und der machte ihn mit den Lagerfelds bekannt.

Sie bestellten maßgeschneiderte Anzüge. Zu den Anproben habe  Otto Lagerfeld oft den jungen Karl mitgebracht. Er habe sich au—ffallend für Sto—ffmuster interessiert und dann ein Praktikum im kleinen Schneider-Atelier hinter der Bad Bramstedter Kirche gemacht, so Hagen Kluck: „Später hat mein Vater nach den  Entwürfen von Karl Lagerfeld einen Mantel genäht. Damit gewann Lagerfeld einen Wettbewerb, der ihm den Weg in die Modebranche ebnete.“

Lesen Sie im zweiten Teil am Sonntag, 10. November, wie der spätere „Modezar“ Karl Lagerfeld als Teenager Sylvia Jahrke das Radfahren beibrachte

Krawatten aus dem Echten Norden

Neumünster. Vom Zuschnitt bis zum letzten Nadelstich: Am Freitag, 18. und Samstag, 19. Oktober demonstriert Thomas Schlüter bei Nortex, wie in Schleswig-Holstein hochwertige Krawatten hergestellt werden. Der Experte und Inhaber des Unternehmens Tom Schlüter aus Ellerhoop berät an beiden Tagen im Modehaus zu dem Produkt.

Ellerhoop liegt zwischen Elmshorn und Quickborn, im Norden Hamburgs. Von dorther reist Schlüter nach Neumünster, um die Nortex-Kunden beispielsweise über die Herkunft der Seide zu informieren, aus der die Tom-Schlüter-Krawatten gefertigt sind: Für sämtliche Stücke der Kollektion wurde Seidenstoff von italienischen Webereien aus der Region Como verarbeitet. Dort soll, ist auf der Internetseite des Herstellers zu erfahren, „ein altes Wissen um die Herstellung und Veredlung hochwertiger Seiden“ existieren.

Weiter ist von einer „mehrdimensionalen Optik“ der Krawatten-Oberfläche die Rede: ein Phänomen, von dem sich Interessierte selbst am Info-Stand des Herstellers in der Hemdenabteilung bei Nortex ein Bild machen können – ebenso wie von der Qualität der Verarbeitung und der Vielfalt des Sortiments mit unterschiedlichen Einlagenstärken sowie Krawattenbreiten. Zahlreiche Tom-Schlüter-Krawatten sind direkt vor Ort erhältlich.

Neben Krawatten bietet das Unternehmen Tom Schlüter auch Einstecktücher, Schleifen und Schals an. Weitere Infos finden sich im Internet auf der Seite www.tom-schlueter.com. Bei Nortex informiert Inhaber Thomas Schlüter am Freitag, 18. Oktober, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 19. Oktober, von 10 bis 17 Uhr.

Gut geplant einkaufen

Neumünster. Am Freitag und Samstag ist traditionell viel los bei Nortex – dann besuchen Menschen aus dem ganzen Norden das Modehaus in Neumünster. Sie probieren passende und hochwertige Bekleidung aus, meist ist auch eine kleine Pause mit leckerer Stärkung im Café-Bistro eingeplant. Steht der Einkauf mit einem besonderen Anlass in Verbindung, etwa einem Familienfest oder einem Berufseinstieg, kommt nicht selten die ganze Familie mit – mit dem Ziel, beim Aussuchen, beim Anprobieren und Einschätzen der gewünschten Kleidung zu helfen.

In dieser Situation nutzen stets mehr Kunden einen besonderen Service bei Nortex: Sie vereinbaren einen festen Termin für eine Beratung. Der Weg dahin ist nur einen Anruf entfernt: Unter der Service-Nummer 04321 – 8700 211 kann jeder einen Zeitpunkt absprechen, zu dem eine spezielle Beratung durch einen Verkäufer oder eine Verkäuferin gewünscht wird.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit den Informationen zu Alter, Körpergröße und -statur ist eine besonders ausführliche und zielstrebige Beratung zu passender Bekleidung möglich.

Von Bedeutung kann auch der Anlass sein, zu dem der Anzug oder dass Abendkleid getragen werden soll. „Wir nutzen die Infos dazu, uns ein Gesamtbild zu machen – und können teils schon vorher passende Bekleidung bereit legen“, schildert Carmen Anderson, in der Herrenabteilung zuständig für den Bereich „Junge Mode“.

Hier berät sie beispielsweise Berufseinsteiger bei der Auswahl des ersten hochwertigen Anzugs: ein wichtiger Termin! Eine dreiviertel-Stunde etwa müsse man einplanen für einen Einkauf von Kopf bis Fuß. „Der Anzug ist meist schnell entschieden, dann kommen die Details wie Hemd, Gürtel, Hose, aber auch Krawatte oder Fliege und zu guter Letzt die Auswahl der richtigen Schuhe. „Das braucht meist etwas länger“, so Anderson. Letztlich soll sich stets ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Sie berate die jungen Menschen samt ihrer Familie sehr gerne, sagt Anderson: „Ich mache das mit Freude, weil ich selbst eine Familie und Kinder habe. Mir ist wichtig, dass sich auch die jungen Menschen gut beraten fühlen: Es geht darum, bei ihren ersten wichtigen Anlässen im Leben für eine Bekleidung zu sorgen, die zum Anlass passt und in der sie sich wohlfühlen.“

Sie berichtet von etlichen zufriedenen Kunden, die mit der vorab geplanten Beratung bei Nortex gute Erfahrungen gemacht haben – und die gerne wieder auf diese Weise bei Nortex einkaufen kommen möchten. „Das ist natürlich auch für mich als Beraterin schön – dann weiß ich, dass ich gute Arbeit geleistet habe“, so Anderson.

Im Norden fest verankert

Zwischen Bundesrat, Einheitsfest und Familie: Ein Interview mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.

Herr Günther, ihre Bundesratspräsidentschaft neigt sich dem Ende zu. Was ist gelungen, was bleibt Herausforderung?

Daniel Günther: Mit dem Digitalpakt etwa haben wir die Digitalisierung von Schulen voran gebracht – ein wichtiges Projekt. Dabei haben alle Länder haben an einem Strang gezogen. Außerdem haben wir die elektronische Unterstützung von Abstimmungen im Bundesrat auf den Weg gebracht. Bisher musste der Bundesratspräsident die Handzeichen einzeln nachzählen. Das wird künftig einfacher.

Die Mehrheitsfindung in der Länderkammer war schon mal einfacher. Welche Themen sind Ihnen hier wichtig?

Die 16 Bundesländer sind derzeit über 13 verschiedene Koalitionen im Bundesrat repräsentiert. Da ist es schon eine Herausforderung, bei Abstimmungen zu Mehrheiten zu kommen. Mir geht es vor allem darum, wieder eine schnellere Planung in Deutschland zu  ermöglichen, auch mehr für den Klimaschutz zu tun, zugleich aber auch die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land voranzubringen. Und nicht erst zuletzt geht es um Lösungen beim Problem des Fachkräftemangels.

Wie fühlt es sich eigentlich an, das Staatsoberhaupt zu vertreten?

Als ich das erste Mal ein beschlossenes Gesetz unterschrieben habe, damit es in Kraft treten konnte – das war schon ein ungewohntes Gefühl! In der Regel ist es aber so, dass die Abläufe sehr gut organisiert sind, sodass ich den Bundespräsidenten eher selten vertreten musste.

Wie war Ihr erster Flug mit der Flugbereitschaft?

Wenn man vor einem Flugzeug steht, auf dem „Bundesrepublik
Deutschland“ steht und man steigt ein, das war etwas Besonderes. Ganz so groß wie es scheint, sind die Maschinen übrigens nicht. Auf einem Flug nach Angola mussten wir einen Tankstopp auf Mallorca einlegen.

Wie zeitaufwändig muss man sich das Amt des Bundesratspräsidenten vorstellen?

Für die Zeit als Bundesratspräsident hängt man ja das Amt des Ministerpräsidenten nicht an den Nagel, sondern ich nehme genauso viele Termine wie vorher hier im Land wahr. Da wäre es oft gar nicht anders gegangen, als auf die Flugbereitschaft zurückzugreifen. Zu Terminen in Berlin fahre ich meist mit dem Auto, aber es gab auch Besuche in Paris, Holland, Polen – und da ist es schon angenehm, wenn ich morgens um 9.30 Uhr vom Flugplatz in Hohn losfliege, um an einem Termin um 11 Uhr in Warschau teilzunehmen, und am Abend wieder zu Hause bin.

Bleibt Ihnen künftig neben dem Beruf als Politiker mehr Zeit für die Familie?

Meine Frau musste sich erst einmal daran gewöhnen, dass ich mich für das Amt des Ministerpräsidenten beworben habe; die Herausforderung als Bundesratspräsident war dann ja absehbar… Was Zeit mit der Familie angeht, habe einen eisernen Grundsatz: einen Tag am Wochenende blocke ich mir frei. Und das klappt in der Regel auch. Ich versuche morgens etwas später ins Büro oder zu Terminen zu fahren, damit ich unsere ältere Tochter in den  Kindergarten bringen kann.

Sie rufen im Rahmen der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit dazu auf, sich am „Einheitsbuddeln“ zu beteiligen. Was ist das Ziel?

Wir haben die Idee entwickelt, dass man etwas Bleibendes schafft zum Tag der Deutschen Einheit. Etwas, dass andere Länder gern auch nachahmen können. Dieses Symbol, einen Baum zu pflanzen, der sich mit seinen Wurzeln fest im Boden verankert – das passt gut zum Motto des Einheitsfests „Mut verbindet“. Und wir sind beeindruckt, wie viele Menschen bei dem Projekt mitmachen: Wir sind schon bei über 90.000 Bäumen – und täglich rufen noch mehr Menschen an, um sich hier zu engagieren.

Apropos Wald: Haben Sie als Ministerpräsident einen Tipp, welches Ziel jetzt im Herbst einen Ausflug wert ist?

Da fallen mir sehr viele ein in Schleswig-Holstein (lacht). Aber wenn ich eines nennen soll, dann die Hüttener Berge. Das ist ein wirklich toller Naturpark bei mir um die Ecke, der zu herrlichen Spaziergängen einlädt. Hier bin ich oft mit meiner Familie unterwegs.

Ein Ort, an dem Sie noch nie waren, aber immer schon einmal hin wollten?

Im Norden habe ich so ziemlich alles abgehakt: die Inseln, die meisten Halligen, die Küsten. Von den 1106 Gemeinden habe ich zwar noch nicht alle besucht, aber es gibt andererseits auch keine Ecken, die ich als Ministerpräsident noch nicht besucht habe.  Andersherum könnten wir es machen: Es wäre spannend, wenn ich von den Leserinnen und Lesern einen Tipp bekäme!

Vor Kurzem war die dänische Königin Margrethe zu Besuch im Norden – wie haben Sie sie erlebt?

Sie ist ein sehr nahbarer Mensch, und es war eine sehr angenehme Begegnung, für die ich mir bewusst sehr viel Zeit genommen habe. Wenn das Staatsoberhaupt von Dänemark zu Besuch ist in Schleswig-Holstein, dann gehört ein Ministerpräsident auch an ihre Seite – bei der engen Bindung, die wir an das Land haben. Wir hatten gemeinsam viele spannende Begegnungen und bei den Abendessen die Gelegenheit, ausführlich miteinander zu sprechen; etwa über die anstehenden Feierlichkeiten zum Jubiläum der Volksabstimmung über die Grenzziehung vor 100 Jahren. Das habe ich wirklich genossen.

Als Ministerpräsident soll man immer auch Vorbild sein – ein bekleckertes Hemd oder Jackett käme da eher nicht so gut.
Gibt es im Kleiderschrank der Staatskanzlei eine stille Reserve?

Doch, eigentlich soll ich das immer haben – ein Hemd hängt auf jeden Fall immer bei mir im Büro. Ein Anzug aber nicht… Es gab auch schon Situationen, wo wir noch schnell einen eingekauft haben. Es ist wirklich eine Herausforderung, immer das passende Outfit dabei zu haben, zum Beispiel an Tagen, wo unterschiedliche Kleidung nötig ist: etwa, wenn ich zwischendurch einmal Sport mache oder einen Fototermin mit legerer Kleidung habe. Das wird dann in meinen Terminkalender eingetragen, damit klar ist, welche Kleidung der Tag erfordert.

Spannendes über Janker und Lederjacke

Kleidung in höchster Qualität, bewährter Passform und verlässlichem Stil: Ab sofort und bis Samstag, 19. Oktober feiert Nortex die Deutsche Einheit mit zahlreichen Aktionen deutscher Markenhersteller.

Neumünster. Am 3. Oktober 1990 feierte die ganze Welt mit uns die Wiedervereinigung. Nortex würdigt die Deutsche Einheit auf besondere Weise und präsentiert mit mehreren Aktionen die Unternehmen, die auf Bekleidung „gemacht in Deutschland“ setzen – mit Mode, die verbindet.

An diesem Samstag, 5. Oktober, können Kunden daher von 10 bis 16 Uhr im Neumünsteraner Modehaus erleben, wie bayerische Landhausmode für Herren entsteht: Schneidermeister Siegfried Kirchner von der Firma Sandberg produziert dann, wie auch schon am Freitag zuvor, einen Janker. Das traditionelle bayerische Kleidungsstück aus gewalkter Schafwolle wird auch im Norden stets beliebter. Vom Zuschnitt des Stoffes braucht Kirchner rund dreieinhalb Stunden – dann ist der Janker, den es in zahlreichen Variationen gibt, fertig.

„Häufig wird der Janker bei repräsentativen Ereignissen getragen“, erläutert Arndt Tennie, Inhaber von Sandberg. Im Norden sind es ihm zufolge vor allem Jäger, die die leichte Wolljacke gern nutzen. „Und diejenigen, die sich abheben wollen von der Masse“, so Tennie weiter: „Einen Janker kannst du zu allem anziehen, du musst es halt mögen.“ Übrigens: Je dichter der feste Stoff gewebt und gepresst wurde, desto wasserabweisender verhält er sich –  der Regen soll bei hochwertigen Produkten eine Zeitlang einfach abperlen.

Echte Handwerkskunst zeigte am Freitag auch Jürgen Heinrich Reiher beim Zuschnitt von Lederstoffen. Sein Unternehmen aus Hilden zwischen Düsseldorf und Köln produziert hochwertige Lederjacken für Herren. Solche, die viele Jahre lang halten und ihren Besitzern dabei zu treuen Begleitern werden. So kam auch bei Nortex ein Kunde mit seiner ihm ans Herz gewachsenen, nach jahrelangem Gebrauch inzwischen aber verblichenen Lederjacke zum Info-Stand von Reiher. Kann man da noch was machen?

Der Experte sah sich die Jacke genau an, dann gab er grünes Licht: Nun wird die Jacke gegen eine Gebühr frisch eingefärbt. „Leder ist im Grunde eine Art Natur-Hightech“, sagt Reiher: „Es ist atmungsaktiv, sehr robust und, wenn imprägniert, auch gut wasserabweisend.“ Weiter informiert Reiher an Beide Veranstaltungen finden am Freitag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 16 Uhr statt.

Wer jetzt neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen: Das Modehaus heißt alle Kunden herzlich willkommen, gemeinsam mit ausgewählten deutschen Herstellern deren Produktion von Markenbekleidung kennenzulernen. Entdecken Sie die Vielfalt bei Nortex, die mitten in Europa entsteht – und die ganz Deutschland verbindet!

Übrigens: Rund 450 Portionen knuspriges Spanferkel wurden am Freitag ausgegeben. Auch am Samstag, 5. Oktober, kann man ab 11.30 Uhr für fünf Euro im Zelt vor dem Nortex-Haupteingang die deftige Leckerei genießen – inklusive Sauce, Sauerkraut und weiteren Beilagen.

Weitere Termine zur Einheitsfeier bei Nortex:

  1. Oktober:

Strick aus Dissen in Niedersachsen. Nehmen Sie am Gewinnspiel teil und gewinnen Sie mit Glück einen Schal oder eine Merinodecke. Eine Expertin aus dem Hause HEUERMANN zeigt bei einer Strickvorführung, wie aus kuscheliger Merino-Wolle ein Strickteil wird. Freitag, 11. Oktober von 10 bis 18 Uhr

  1. und 12. Oktober:

Gürtel aus Ostbevern in Nordrhein-Westfalen. Lassen Sie Ihren neuen LLOYD-Herrengürtel mit Ihren Initialen kostenlos prägen und freuen Sie sich auf einen Leder-Notizblock oder -Schlüsselanhänger als Präsent. Freitag, 11. Oktober von 10 bis 18 Uhr und Samstag, 12. Oktober von 10 bis 17 Uhr

  1. und 12. Oktober:

Gürtel aus Uetersen in Schleswig-Holstein. Erleben Sie live, wie einem Gürtel von Ludwig Schröder der Feinschliff verliehen wird. Freitag, 11. Oktober von 11 bis 18 Uhr und Samstag, 12. Oktober von 11 bis 18 Uhr.

  1. und 19. Oktober:

Krawatten aus Schleswig-Holstein. Erleben Sie die Entstehung von TOM SCHLÜTER- Krawatten aus Ellerhoop, vom Zuschnitt bis zum letzten Nadelstich, bei uns vor Ort. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten! Freitag, 18. Oktober von 10 bis 18 Uhr und Samstag, 19. Oktober von 10 bis 17 Uhr.

Mode, die verbindet!

Qualität, Passform und Stil aus Deutschland:
Auf diese Bekleidung ist Verlass

Es ist ein historisches Datum: Am 3. Oktober 1990 fand mit der Wiedervereinigung zusammen, was jahrzehntelang getrennt war. Die Grenzmauer war Geschichte, die ganze Welt feierte mit uns. In Kiel steht das bundesweite Fest zur Einheit unter dem Motto „Mut verbindet!”. Anlass genug für NORTEX, die Deutsche Einheit ebenfalls auf besondere Weise zu würdigen – mit Mode, die verbindet.

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Elegant, schick, sportlich

Nortex präsentiert die aktuellen Herbstkollektionen von Sportalm direkt von der Berlin Fashion Show

Neumünster. Karo ist wieder da: das zeigt die jüngste Modevorführung des Markenherstellers Sportalm bei Nortex. Dort präsentierten sechs Models auf dem Laufsteg sportlich-schicke Damenbekleidung aus der aktuellen Herbst- und Winterkollektion – darunter zahlreiche Röcke, Kleider, Steppwesten und mehr im trendigen Karo-Muster. Elegant, schick, sportlich weiterlesen

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